Wir brauchen Sie! Wir brauchen dringend Ihre Unterstützung, um auch in Zukunft allen Frauen eine gute geburtshilfliche Versorgung anbieten zu können.
Die flächendeckende Versorgung mit Hebammenhilfe gerät zunehmend in Gefahr. Mahnungen an die Politik zeigten bisher keine Wirkung. Die Leidtragenden sind die Frauen und ihre Kinder, die vielleicht in Zukunft auf Hebammenhilfe verzichten müssen. Dies muss verhindert werden!
Deshalb startet der Deutsche Hebammenverband am Internationalen Hebammentag, den 5. Mai 2010, eine E-Petition.
„Bis Mitte Mai werden 50 000 Unterschriften benötigt,damit sich der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages in einer öffentlichen Sitzung mit der drohenden Versorgungslücke befassen muss.“
Die Petition finden sie hier: Petition
Hintergrundinformationen des Deutschen Hebammen Verbandes finden sie hier: Hintergrundinformationen
Ende letzten Jahres wählte der Hebammen Landesverband Bremen e.V. eine neue zweite Vorsitzende. Iris Küpper, heißt die zweite Frau im Verband! Sie wurde am 04.September 1964 geboren, ist Mutter zweier Söhne im Alter von 15 und 18 Jahren. Iris Küpper ist verlobt und lebt seit Juli 2009 wieder in Bremen.
Seit über 20 Jahren ist sie als Hebamme in verschiedenen Kliniken tätig gewesen. Mehr als 10 Jahren arbeitet Iris Küpper ausschließlich freiberuflich als Hebamme. Zur Zeit absolviert die rührige Hebamme eine Ausbildung zum contextuellen Coach und Supervisor. Zusätzlich macht sie ebenfalls eine Ausbildung im 2. REIKI – Grad.
"Ich freue mich wieder in Bremen zu leben und wieder für den HLV tätig zu sein", so Iris Küpper. Vor einigen Jahren hatte sie dieses Amt schon einmal inne, damals neben der Landesvorsitzenden Irmhilde Fuhrmann.
"Zu meinen Aufgaben zählt u.a. die Herausgabe der Hebammenliste und Betreuung der Hebammen im freiberuflichen Bereich. Ansonsten unterstütze ich die 1. Vorsitzende Valerie Stabel", skizziert Küppers ihren Aufgabenbereich.
Termine:
Mitgliederversammlung, am Mittwoch 04.11.09,
von 9-12 Uhr, im Sitzungssaal der Frauenklinik Klinikum-Mitte.
Hier die vorläufige Tagesordnung (TO):
TOP 1: Begrüßung, Vorstellungsrunde, Ergänzungen zur TO
TOP 2: Neuigkeiten im Hebammenwesen und im Verband/ Anträge an die Bundesdelegiertentagung 2009
TOP 3: Hebammenausbildung aktuell und in Zukunft. Stand der Dinge. Christa Keppers, Hebammenschule Bremerhaven, berichtet.
Pause
TOP 4: Stillen 2010. Ziele des HLV Bremen./ Stand Runder Tisch Stillen.
TOP 5: Wahl der 2. Vorsitzenden
TOP 6: Wahl der Schriftführerin
TOP 7: Wahl der Fortbildungsbeauftragten
TOP 8: Berichte aus der Vorstandsarbeit/ Verschiedenes:
• Hebammenprotesttag- Rückschau
• HanseLife- Rückschau
• Stand der privaten Hebammengebührenordnung
• Leitungsweiterbildung in Bremen ab 2010
• …
TOP 9: Verabschiedung von Brigitte Schlieper und Julia Schultz
Ende
V.Stabel
Versicherungen:
Vertragspartner des DHV für Berufshaftpflichtversicherungen: www.securon.de
Unsere Sachbearbeiterin in der Geschäftsstelle in Karlsruhe:
Traude Schmitt
Telefon 0721-98189-14
E-Mail: schmitt(at)hebammenverband.deV Die neue Hebammenliste 2010/2011 wird im Oktober gedruckt.
Den Anmeldebogen finden Sie hier: Anmeldebogen Einsendeschluß ist der 31.8.2009
PRESSEINFORMATION des Bremer Hebammen Landesverbandes e.V.
"Bundesweiter Protesttag der Hebammen am Montag, 21. September 2009"
Politiker ignorieren Sorgen und berufliche Nöte der Hebammen
Nach dem beschämenden Angebot der Krankenkassen am Mittwoch, 16.9., von 1,54 % Erhöhung der Gebühren für Hebammenleistungen, sind Enttäuschung und Wut unter den Hebammen groß. Auch von Seiten der Regierung bekommt der Hebammenstand keine Unterstützung. Die knapp 17 000 im Deutschen Hebammenverband organisierten Hebammen sind sauer: In den Kreißsälen fehlt es an Personal und die freiberuflich tätigen Hebammen klagen über eine schlechte finanzielle Ausstattung.
„Für´s Kinder kriegen sind sie alle – aber der gesetzliche Anspruch jeder Schwangeren auf Hebammenleistungen, der zum Versorgungsauftrag der Bundesregierung gehört, wird nach wie vor auf unserem Rücken ausgetragen,“ ärgert sich Valerie Stabel, erste Vorsitzende des Bremer Hebammen Landesverbandes. Die Politik sieht keine Notwendigkeit für Veränderungen – das bringt die Hebammen auf die Palme, die seit Jahren für bessere Bedingungen für werdenden Familien und sich selbst kämpfen. „Sieben Euro netto in der Stunde für äußerst verantwortungsvolle freiberufliche Hebammenarbeit sind ein Hungerlohn“, betont Brigitte Schlieper, Bremer Geburtshaus-Hebamme.
Am 21. September wird nun bundesweit protestiert. Im kleinsten Bundesland Bremen gibt es zwar keine Demo, die Bremer Hebammen erklären sich jedoch solidarisch mit den Forderungen der Kolleginnen.
Diese sind u.a.:
Deutliche Anhebung von Honoraren und Gehältern
Bessere personelle Ausstattung in den Kreißsälen, damit auch dort eine 1:1 Betreuung der Gebärenden möglich ist
Aufnahme aller Hebammenleistungen ins Sozialgesetzbuch
„Nur so ist eine professionelle, ausreichende Betreuung der Frauen während der besonderen Zeit von der Schwangerschaft bis zum Ende der Stillzeit durch die Hebamme auch in Zukunft möglich“, betont Stabel.
Wie Hebammen ihre berufliche Situation empfinden und viele weitere Informationen zum Protest der Hebammen in Deutschland sind auf der extra eingerichteten Homepage: http://www.hebammen-protest.de zu finden.
Auch der Deutsche Hebammenverband hat eine Presseerklärung zum Protesttag und den Forderungen der Hebammen formuliert und versandt. Lesen sie hier
Presseanfragen zum Thema beantworten
Valerie Stabel,1. Vorsitzende, Tel.: 0421 4987973, E-Mail:
und
Brigitte Schlieper, Tel. 0421 344207, E-Mail:
.
oder
Dorothee Weihe
Pressearbeit für den Hebammen Landesverband Bremen e.V.
Tel.: 0173 6136681, E-Mail:
Liebe Kollegin, zu unserer nächsten Mitgliederversammlung am Donnerstag, 27. August 2009 von 15-18 Uhr in der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF), Knochenhauerstr. 20-25 (gegenüber Ausfahrt Parkhaus Mitte) laden wir Sie/ Dich herzlich ein.
Nach den Ferien starten wir mit einem interessanten Programm ins 2. Halbjahr 2009.
Hier die vorläufige Tagesordnung (TO):
TOP 1: Begrüßung, Vorstellungsrunde, Ergänzungen zur TO
TOP 2: Qualität im Wochenbett: Was ist und wie funktioniert eigentlich das QM Wochenbett, Qualitätszirkel und Co.? Vortrag und Diskussion. Referentin: Uschi Fietz, 1.Landesvorsitzende der niedersächsischen Hebammen und Mitgestalterin des QM Wochenbett
-Pause-
TOP 3: Empathie in der Diagnosevermittlung- Was brauchen wir Hebammen um bei Verdacht auf Behinderung/ Krankheit eines Kindes „richtig“ zu kommunizieren? Impulsreferat und Diskussion. Referentin: Judith Hennemann, Dipl.-SozPäd, Dozentin, Leiterin des AK Trisomie 21
TOP 4:
Berichte aus der Vorstandsarbeit/ Verschiedenes
Ankündigungen zu personellen Veränderungen im Vorstand Ende 2009
Wahl einer Delegierten für die Bundesdelegiertentagung vom 18.-20.11.09
Stand der privaten Hebammengebührenordnung
Stillnetzwerk/ runder Tisch Stillen
Weltstillwoche 28.09.- 02.10.09
Hebammenliste 2010/ 2011
Verabschiedung von Joanna Simm, Fortbildungsbeauftragte
-Ende-
Wir hoffen auf interessante Gespräche nach einem für alle erholsamen Urlaub.
Herzliche Grüße im Namen des Vorstand, Valerie Stabel
Erläuterungen: Zu TOP 2: Wie auf der letzten MV gewünscht bearbeiten wir noch einmal das Thema: „Qualität im Wochenbett“. Auf dem Sommer- Hauptausschuss im Juni 09 wurde beschlossen, dass in Deutschland flächendeckend nach dem niedersächsischen Modell geschult werden soll. Interessierten Kolleginnen wird die Möglichkeit gegeben, sich auf der MV kostenlos einen Überblick zu verschaffen.
Zu TOP 3: Die Unsicherheit in Situationen, in denen der Verdacht aufkommt, ein Kind könnte Krank/behindert sein kennt jede von uns. Hier nochmal der Hinweis auf die interdisziplinäre Veranstaltung zum Thema: „Herzlichen Glückwunsch Ihr Kind ist behindert“ mit der gleichen Referentin, am Mi 19.08. 16-18 Uhr in Zusammenarbeit mit dem SPI, Ort: St. Jürgen-Str. 1, Fobizentrum Klinikum-Mitte (siehe Hebammenforum). Bei der MV sollen die Schwerpunkte für Hebammen herausgearbeitet werden und bei Interesse eine Fortbildung für unsere Belange angebahnt werden.
Die Arbeits- und Einkommensbedingungen der Hebammen sind miserabel!
Der Deutsche Hebammenverband fordert für die Hebammen in den Kliniken und der Freiberuflichkeit:
Eine Anhebung der Honorare und Gehälter auf ein Niveau, das der hohen Verantwortung entspricht, die Hebammen übernehmen.
Eine Finanzierung der Krankenhäuser durch die Politik und nicht durch Lohnverzicht der Beschäftigten.
Eine Qualitätssicherung der Geburtshilfe im Krankenhaus durch Senkung der Geburtenzahlen pro Hebamme pro Jahr.
Die Solidarität Aller, damit die Wahlfreiheit des Geburtsortes erhalten bleibt.
Unterstützen Sie das Anliegen des Deutschen Hebammenverbandes für bessere Arbeits- und Einkommensbedingungen der ca. 18 000 Hebammen im Land mit Ihrer Unterschrift.
Bremer Hebammen zeigen Flagge Wenn im Mai 2009 viele blaue Fähnchen an Fahrrädern, Motorrollern und Autos das Bremer Stadtbild schmücken, hat das nichts mit dem Kirchentag zu tun. Präsent machen sich damit - wie bundesweit auch ihre Kolleginnen - die Bremer Hebammen.
„Hebammen unterwegs – Für Frauen und Familien“ heißt das Motto des diesjährigen weltweiten Aktionstages der Hebammen am 5. Mai. Sie bahnen den Weg ins Leben für hunderttausende Neugeborene jedes Jahr. Sie sind die guten Geister und erste Ansprechpartnerinnen für die jungen Familien. Sie unterstützen, kontrollieren, geben Rat und Geborgenheit, knüpfen Netzwerke und kümmern sich um das Wohl von Mutter und Kind – lange vor und lange nach der Geburt. Und sie tun ihre lebenswichtige Arbeit meist leise und unprätentiös.
Vielleicht haben Hebammen es deshalb nicht leicht, Gehör zu finden, wenn sie immer wieder darauf hinweisen, dass Unterbesetzung und Arbeitsüberlastung heute zum Alltag einer Hebamme im Kreißsaal gehören. Und dass angesichts steigender Versicherungsprämien und Betriebskosten die Gebühren für ambulant erbrachte Hebammenleistungen nicht mehr Existenz sichernd für sie sind. Mütter mit ihren
Neugeborenen benötigen durch die kürzere Verweildauer im Krankenhaus nach einer Geburt dringend Betreuung durch freiberufliche Hebammen im häuslichen Wochenbett.
Um Frauen die freie Wahl des Geburtsortes zu ermöglichen - ob in der Klinik, im Geburtshaus oder zu Hause - braucht es freiberufliche Hebammen, die das gesamte Spektrum der Hebammenarbeit von der Schwangerenvorsorge, Geburtsvorbereitung über Geburtshilfe bis zur Betreuung nach der Geburt und Stillhilfe anbieten.
Der Entschluss der Hebammen bundesweit, sich öffentlich präsenter zu machen, kommt also nicht von ungefähr. Rund um den 5. Mai starten die ca. 17.000 organisierten Hebammen in Deutschland ihre Aktion „Hebammen unterwegs – Für Frauen und Familien.“
Um auch in Bremen sichtbar zu machen, wie viele Hebammen täglich mit dem Auto, dem Roller, dem Fahrrad, zu Fuß oder mit der Straßenbahn unterwegs sind zu Hausbesuchen, in die Kreißsäle, auf die Wochenstationen und in die Geburtshäuser, zeigen die Bremer Hebammen im Mai wie ihre Kolleginnen bundesweit „Flagge“. Eine kleine hellblaue Fahne mit der Aufschrift „Hebamme unterwegs“ soll auf die vielfältigen Wege und Arbeitsorte der Hebammen in und um die Hansestadt herum aufmerksam machen. „Wir möchten nicht nur uns selbst sichtbarer machen, sondern mit der Aktion auf die notwendige Verbesserung der Arbeits- und Lohnsituation in den Kreißsälen und bessere Vergütung freiberuflicher
Arbeit hinweisen“, erklärt Valerie Stabel, erste Vorsitzende des Bremer Hebammen Landesverbandes.
„Hebammen unterwegs – Für Frauen und Familien“ heißt das Motto des diesjährigen weltweiten Aktionstages der Hebammen am 5. Mai. Sie bahnen den Weg ins Leben für hunderttausende Neugeborene jedes Jahr. Sie sind die guten Geister und erste Ansprechpartnerinnen für die jungen Familien. Sie unterstützen, kontrollieren, geben Rat und Geborgenheit, knüpfen Netzwerke und kümmern sich um das Wohl von Mutter und Kind – lange vor und lange nach der Geburt. Und sie tun ihre lebenswichtige Arbeit meist leise und unprätentiös.
Vielleicht haben Hebammen es deshalb nicht leicht, Gehör zu finden, wenn sie immer wieder darauf hinweisen, dass Unterbesetzung und Arbeitsüberlastung heute zum Alltag einer Hebamme im Kreißsaal gehören. Und dass angesichts steigender Versicherungsprämien und Betriebskosten die Gebühren für ambulant erbrachte Hebammenleistungen nicht mehr Existenz sichernd für sie sind. Mütter mit ihren
Neugeborenen benötigen durch die kürzere Verweildauer im Krankenhaus nach einer Geburt dringend Betreuung durch freiberufliche Hebammen im häuslichen Wochenbett.
Um Frauen die freie Wahl des Geburtsortes zu ermöglichen - ob in der Klinik, im Geburtshaus oder zu Hause - braucht es freiberufliche Hebammen, die das gesamte Spektrum der Hebammenarbeit von der Schwangerenvorsorge, Geburtsvorbereitung über Geburtshilfe bis zur Betreuung nach der Geburt und Stillhilfe anbieten.
Der Entschluss der Hebammen bundesweit, sich öffentlich präsenter zu machen, kommt also nicht von ungefähr. Rund um den 5. Mai starten die ca. 17.000 organisierten Hebammen in Deutschland ihre Aktion „Hebammen unterwegs – Für Frauen und Familien.“
Um auch in Bremen sichtbar zu machen, wie viele Hebammen täglich mit dem Auto, dem Roller, dem Fahrrad, zu Fuß oder mit der Straßenbahn unterwegs sind zu Hausbesuchen, in die Kreißsäle, auf die Wochenstationen und in die Geburtshäuser, zeigen die Bremer Hebammen im Mai wie ihre Kolleginnen bundesweit „Flagge“. Eine kleine hellblaue Fahne mit der Aufschrift „Hebamme unterwegs“ soll auf die vielfältigen Wege und Arbeitsorte der Hebammen in und um die Hansestadt herum aufmerksam machen. „Wir möchten nicht nur uns selbst sichtbarer machen, sondern mit der Aktion auf die notwendige Verbesserung der Arbeits- und Lohnsituation in den Kreißsälen und bessere Vergütung freiberuflicher
Arbeit hinweisen“, erklärt Valerie Stabel, erste Vorsitzende des Bremer Hebammen Landesverbandes.
„Hebammen unterwegs – Für Frauen und Familien“ heißt das Motto des diesjährigen weltweiten Aktionstages der Hebammen am 5. Mai. Sie bahnen den Weg ins Leben für hunderttausende Neugeborene jedes Jahr. Sie sind die guten Geister und erste Ansprechpartnerinnen für die jungen Familien. Sie unterstützen, kontrollieren, geben Rat und Geborgenheit, knüpfen Netzwerke und kümmern sich um das Wohl von Mutter und Kind – lange vor und lange nach der Geburt. Und sie tun ihre lebenswichtige Arbeit meist leise und unprätentiös.
Vielleicht haben Hebammen es deshalb nicht leicht, Gehör zu finden, wenn sie immer wieder darauf hinweisen, dass Unterbesetzung und Arbeitsüberlastung heute zum Alltag einer Hebamme im Kreißsaal gehören. Und dass angesichts steigender Versicherungsprämien und Betriebskosten die Gebühren für ambulant erbrachte Hebammenleistungen nicht mehr Existenz sichernd für sie sind. Mütter mit ihren
Neugeborenen benötigen durch die kürzere Verweildauer im Krankenhaus nach einer Geburt dringend Betreuung durch freiberufliche Hebammen im häuslichen Wochenbett.
Um Frauen die freie Wahl des Geburtsortes zu ermöglichen - ob in der Klinik, im Geburtshaus oder zu Hause - braucht es freiberufliche Hebammen, die das gesamte Spektrum der Hebammenarbeit von der Schwangerenvorsorge, Geburtsvorbereitung über Geburtshilfe bis zur Betreuung nach der Geburt und Stillhilfe anbieten.
Der Entschluss der Hebammen bundesweit, sich öffentlich präsenter zu machen, kommt also nicht von ungefähr. Rund um den 5. Mai starten die ca. 17.000 organisierten Hebammen in Deutschland ihre Aktion „Hebammen unterwegs – Für Frauen und Familien.“
Um auch in Bremen sichtbar zu machen, wie viele Hebammen täglich mit dem Auto, dem Roller, dem Fahrrad, zu Fuß oder mit der Straßenbahn unterwegs sind zu Hausbesuchen, in die Kreißsäle, auf die Wochenstationen und in die Geburtshäuser, zeigen die Bremer Hebammen im Mai wie ihre Kolleginnen bundesweit „Flagge“. Eine kleine hellblaue Fahne mit der Aufschrift „Hebamme unterwegs“ soll auf die vielfältigen Wege und Arbeitsorte der Hebammen in und um die Hansestadt herum aufmerksam machen. „Wir möchten nicht nur uns selbst sichtbarer machen, sondern mit der Aktion auf die notwendige Verbesserung der Arbeits- und Lohnsituation in den Kreißsälen und bessere Vergütung freiberuflicher
Arbeit hinweisen“, erklärt Valerie Stabel, erste Vorsitzende des Bremer Hebammen Landesverbandes.
Pressearbeit für den Hebammen Landesverband Bremen e.V.
Dorothee Klaes
Tel.: 0173 6136681
E-Mail:
Wir suchen einen neue Fortbildungsbeauftragte
Sie haben Interesse?
Wir haben einen 10 Punkte-Plan zusammengestellt, der das Aufgabenprofil skizziert:
Die Stellenbeschreibung einer FBB in Bremen:
Teilnahme an den erweiterten Vorstandssitzungen alle 6-8 Wochen.
Themen - und Referentinnensuche für Fortbildungen; in Absprache mit dem Vorstand und
Wünsche der Kolleginnen berücksichtigend
Raumsuche und -buchung
Einladung/Programmankündigung erstellen; Druck und Versand organisieren
Alle mit einer Fortbildung einhergehenden organisatorischen wichtigen Schritte erledigen
z. B.: Kalkulation, Honorarvertrag, Honorar- und Reisekostenabrechnung, Miete
Veranstaltungsort, Evaluation, Endabrechnung in Zusammenarbeit mit der Kassenverwalterin
des HLV, Vorankündigung im Hebammenforum, evtl. eine Jahresübersicht erstellen,
mail-Adressen-Verteiler nutzen...
Es gibt ein sehr hilfreiches Handbuch für die FBB, das die einzelnen Schritte genau auflistet,
was wann wie getan, vorbereitet und erledigt sein sollte. Es enthält Musterbriefe, Musterverträge
usw.
Kontaktpflege mit Anbieterinnen und Anbietern von Fortbildungen
Kooperationen verabreden
Kontakte zu den FBB Kolleginnen der anderen Länder pflegen, nutzen, sowie zu der jetzt
neu gewählten Bundes FBB.
FBB Treffen auf Bundesebene 2 x im Jahr: 2 Tage im Frühjahr, 1 Tag im Herbst
Gemeinsam mit dem Vorstand Kontaktpflege zur senatorischen Behörde
Ständige und regelmäßige Postbearbeitung ( Erreichbarkeit per mail ein Selbstverständnis)
Valerie Stabel übernimmt Verbandsvorstand in Bremen, Irmhilde Fuhrmann wechselt auf die Bundesebene in den Deutschen Hebammenverband e.V.
Zehn Jahre lang lenkte Irmhilde Fuhrmann, 54, als Vorsitzende die Geschicke des Verbandes der Bremer Hebammen. Jetzt setzt sie ihre Arbeit auf Bundesebene fort und überlässt das Bremer Verbands-Feld dem Nachwuchs. Zur neuen Vorsitzenden wählten die Hebammen mit klarer Mehrheit die 36jährige gebürtige Koblenzerin Valerie Stabel.
„Wir haben viel erreicht mit den Kolleginnen und für die Kolleginnen in Bremen“, resümiert die gelernte Krankenschwester, Familienhebamme und Hebamme Irmhilde
Fuhrmann. Ihr Einsatz in den vergangenen zehn Jahren hat nicht unerheblich dazu beigetragen.
In Bremerhaven entstand beispielsweise 2003 der erste von Hebammen geleitete Kreißsaal Deutschlands im Zentralkrankenhaus Reinkenheide. Hier werden
gesunde Schwangere allein von Hebammen betreut – in enger Kooperation mit dem herkömmlichen, ärztlich geleiteten Kreißsaal. Etabliert hat sich auch der „Runde Tisch“
zum Thema Stillen, der in Bremen für die Präsenz dieses wichtigen Themas sorgt. Dass es heute auf Bundesebene eine Beauftragte für Familienhebammen gibt, ist ebenfalls den Impulsen aus Bremen zu verdanken. Der Ausbau von Fortbildungsangeboten,
regelmäßiger Austausch und viel Netzwerk- Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit haben positive Spuren hinterlassen. „Ich freue mich, dass meine Erfahrung nun auf Bundesebene einfließen kann und Bremen dafür frische Impulse bekommt“, sagt die neue Schriftführerin des Deutschen Hebammenverband e.V., Irmhilde Fuhrmann, bescheiden.
Für alle Bremer Hebammen da sein – ob freiberuflich, in der Hausgeburtshilfe, im Geburtshaus, als Familienhebamme oder im Krankenhaus tätig– liegt auch Valerie Stabel am Herzen „Ich möchte die Netzwerke gerne noch weiter ausbauen. Meine Ziele sind einerseits die bestmögliche Schwangerschafts- und Geburtsbetreuung für die Frauen und eine umfassende Hilfestellung für die jungen Familien. Auf der anderen Seite werde ich mich aber auch für gute, die Gesundheit erhaltende Arbeitsbedingungen und Bezahlung für alle Hebammen einsetzen.“
Politik hat die selbstbewusste Powerfrau schon immer interessiert. „Ich drehe gerne an großen und kleinen Schrauben, begleite Prozesse und gebe Impulse“, erklärt Stabel. Mit der Verbindung ihrer beiden großen Leidenschaften – Hebammenarbeit und Politik – fühlt sie sich gut gerüstet für ihre erste Amtszeit. Stabel besuchte die Hebammenschule in Mainz und kam für ihr Studium zur Diplom-Berufspädagogin nach Bremen. Die zweifache Mutter arbeitete freiberuflich in der Schwangerenvorsorge und als Lehrkraft. Sie war in verschiedenen Kliniken als Hebamme tätig - im DIAKO Ev. Diakonie-Krankenhaus leitete das sympathische Organisationstalent vier Jahre stellvertretend den Kreißsaal. Ihre
Kinder kamen übrigens per Hausgeburt auf die Welt.
Pressearbeit für den Hebammen Landesverband Bremen e.V.
Tel.: 0173 6136681
E-Mail:
Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft ( DGHW) e.V.
Am 19. Juni 2008 wurde die Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft in Hannover gegründet und am 2. Dezember 2008 ins Vereinsregister beim Amtsgericht Osnabrück eingetragen. Die Fachgesellschaft lebt davon, hebammenrelevante, geburtshilfliche sowie angrenzende Themen zu diskutieren, wissenschaftlich abgeleitete Empfehlungen und Ergebnisse verschiedener Bereiche zu erarbeiten und der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Dabei sind auch die Bündelung und der Austausch mit unterschiedlichen Bezugswissenschaften und die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Bedeutung.
Da sich die Fachgesellschaft insbesondere durch die fachlichen und erfahrungsbasierten Beiträge ihrer Mitglieder auszeichnet, möchten wir das Anliegen der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft möglichst auf diesem Wege bekannt machen und um die aktive Mitarbeit von Hebammen werben. Der HLV Bremen e.V ist im Nov. 2008 nach einer Mitgliederabstimmung als Fördermitglied der Gesellschaft beigetreten. Natürlich ist der Verein auch auf ordentliche Mitglieder angewiesen, dies müsste jedoch jede Kollegin selbst in die Wege leiten. – Beitrittserklärung und Kurzinfo zur und Beitrittserklärung DGHW s.u.Irmhilde Fuhrmann, Berne, den 10.01.2009